Einblicke in die Küche

Interview mit Frau *Meier

 

Herr König: Also Frau Meier, ist Ihre Arbeit in der Küche stressig?

Frau Meier: Teilweise. Also es kommt drauf an, wann wir um welche Uhrzeit ein Essen zubereiten. Zur Mittagszeit, wenn wir grade noch beim Mittagessen sind, ist es schon stressig, aber morgens geht eigentlich alles gut.

Herr König: Und macht die Arbeit trotz dem Stress immer noch Spaß?

Frau Meier: Ja, auch. Wir haben hier sehr nette Leute, die dann auch zwischendurch mit einem reden und es macht eigentlich immer noch Spaß.

Herr König: Und könnten Sie sich vorstellen, diese Tätigkeit auch später als Beruf auszuführen?

Frau Meier: Eigentlich nicht, weil ich nicht die ganze Zeit in der Küche stehen will und es auch anstrengend ist für mich. Aber wenn mein Traumberuf nicht klappen würde, dann würde ich das schon vielleicht versuchen.

Herr König: Haben Sie in der Küche besondere Hygiene-Regeln?

Frau Meier: Frauen oder eher Menschen mit langen Haaren müssen definitiv einen Zopf tragen. Wir müssen immer unsere Hände waschen, das ist ganz wichtig und wir sollen auch kurze Fingernägel haben, die sauber sind. Also hier ist es eigentlich ganz streng mit der Hygiene.

Herr König: Und beachten Sie die auch immer aufmerksam?

Frau Meier: Ja, also ich achte schon immer darauf meine Hände zu waschen, meine Fingernägel sauber zu halten und auch meinen Zopf zu tragen.

Herr König: Sind Sie zufrieden mit Ihrem Gehalt?

Frau Meier: Ja, ich habe jetzt grade eben schon wieder eine Gehaltserhöhung bekommen, wir alle hatten am Montag eine, aber ich bin eigentlich total zufrieden damit, weil wir geben es ja eh nicht alles aus.

Herr König: Sind Sie zufrieden mit Ihrer Abteilungsleitung und mit Ihren Arbeitskollegen?

Frau Meier: Ja. Also mit meinen Arbeitskollegen bin ich sehr zufrieden, mit der Abteilung das kommt halt drauf an. Naja, Frau V. ist halt manchmal ein bisschen biestig, sag ich mal, und es ist halt schon bisschen blöd, wenn man sich in der Küche streitet.

Herr König: Haben Sie ein bestimmtes Kochsystem hier in der Küche?

Frau Meier: Eigentlich nicht. Also es ist eigentlich immer unterschiedlich. Wir gucken, wer das Frühstück macht, wer macht das Mittagessen und es ist immer unterschiedlich, weil wir immer irgendwo anders sein können.

Herr König: Und was mögen Sie am liebsten an Ihrer Arbeit?

Frau Meier: Das ist wirklich das Kochen, ich koche sehr gerne. Auch Zuhause koche ich und deshalb macht mir das halt total viel Spaß hier, auch einfach hier zu sein und Essen zuzubereiten.

Herr König: Und war die Küche auch Ihre Erstwahl?

Frau Meier: Meine Erstwahl war eigentlich der Service, aber mit der Küche bin ich auch zufrieden.

*Name geändert

Wir haben einen Blick hinter die Kulissen der Küche geworfen und können sagen, dass die Mitarbeiter ganz und gar nicht faulenzen, sondern immer sehr fleißig arbeiten, damit wir immer rechtzeitig unser Essen bekommen.

Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Küche.

 

 

 

von R.König und O.Jäger

Alltag im Werkschutz!

Heute haben wir ein Interview mit Herrn Köçegün vom Werkschutz geführt.

Presse: Sind Sie mit Ihrem Job und Ihrem Gehalt zufrieden?

Herr Köçegün: Wenn mein Tee da ist, dann ja.

Presse: Wie viel verdienen Sie?

Herr Köçegün: Ab morgen 61 Linden-Euro.

Presse: Macht Ihnen die Arbeit Spaß?

Herr Köçegün: Ja natürlich, ich kann jeden rausschmeißen.

Presse: Was machen Sie den ganzen Tag?

Herr Köçegün: Aufpassen, kontrollieren, Führungen und Tee trinken.

Presse: Wieso haben Sie sich für den Job beworben?

Herr Köçegün: Wegen Schutz und Security und wegen meines Tees.

Presse: Wie haben Sie sich den Job vorgestellt?

Herr Köçegün: Ich hab mir ihn genau so vorgestellt wie er ist.

Wir bedanken uns bei Herrn Köçegün für seine Zeit.

 

von D. Suleyman, N. Hempel, M. Masthoff

Positives Arbeitsverhalten!

In den ersten zwei Tagen, in denen wir regelmäßig Interviews gehalten haben und außerdem das Arbeitsverhalten der Produktionen beobachtet haben, ist uns aufgefallen, dass alle tüchtig und gut arbeiten. Uns sind weder Streitigkeiten aufgefallen noch andere Störungen. Das ist sehr positiv und wir hoffen, dass es auch so bleibt. Selbst wenn die Arbeit, die Sie ausführen nicht Ihr Wunsch war, bemühen Sie sich weiter, die Arbeit wird sich auszahlen!

Anna Eichstädt

Probleme in der Metall-Abteilung

Wir haben uns mit Herrn Ratzow getroffen, um mal einen Einblick in die Metallbauabteilung zu erhaschen.

Nach einer kurzen Begrüßung stellten wir unsere erste Frage, wie viel er verdiene, worauf er antwortete, dass er am Anfang 58L€ verdient habe. Allerdings bekomme die gesamte Abteilung aufgrund einer Gehaltserhöhung inzwischen 60L€. Dies geschah mit der Begründung, dass sie mit gefährlichen Arbeitsmaterialien arbeiten würden (Gefahrenzusatz).

Auf unsere nächste Frage, was seine Aufgabe sei, entgegnete er, dass er die Metallplatten mit Schleifpapier abrunde. Dies habe ihm Anfangs noch Spaß gemacht, allerdings werde es mit der Zeit langweilig. Immerhin seien seine Kollegen nett zu ihm!

Ebenfalls wurde die Abteilungsleiterin Frau Chauniere gelobt, die ihren Job sehr gut zu machen scheint.

Die 43 bisher fertig produzierten Einheiten mussten alle nochmal überarbeitet werden, da etwas an dem Schliff des Metalls nicht gepasst hat. Verständlich, dass die Metallverarbeitung momentan sehr im Stress ist. Wie wir entnehmen konnten, leidet das Arbeitsklima leider unter dem Stress, der durch die „Fehlproduktionen“ entstanden ist. Umso schöner, dass sich doch noch jemand kurz für ein Interview Zeit genommen hat.

Vielen Dank an Herr Ratzow für das Interview.

Probleme in der Werbeagentur

In der Werbeagentur gibt es mehre Probleme. Zum einen wurden sie nicht darüber informiert, dass sie die Drucker zur Zeit nicht benutzen können und dadurch gab es lange Druckerpausen, obwohl sie ihre Sachen früh genug eingeschickt haben. Darüber hinaus wurden sie beauftragt, ein Logo zu designen, ohne Angabe, wie das Logo aussehen soll. Deshalb haben sie dann ein viereckiges Logo gemacht, aber nach kurzer Zeit hat sich die Verpackungsabteilung gemeldet und gesagt, dass das Logo doch rund sein soll. Mit viel Arbeitsaufwand hat die Werbeagentur die Logos überarbeitet. Doch kurz danach wurde wieder eine Änderung verlangt, nämlich,  dass es statt einem Logo jetzt doch ein Schriftzug sein soll. Dann hat sich die Abteilung überlegt, wie man solchen Problemen zuvorkommen kann. Da ist ihnen die Idee gekommen, dass man die „Auftragserteilung“ schriftlich festhalten muss und somit haben sie ein Formular dazu entworfen.

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So sieht die „Arbeitserteilung“ aus.

Die Mitarbeiter der Werbeagentur mussten schon vor dem Albatros-Projekt  privat mehrere Stunden dafür arbeiten und haben am Freitag bis 17:30Uhr und am Montag bis 16:00Uhr gearbeitet. Deshalb hatte Frau Frohwein bei der Betriebsleitung einen Bonus von 20L€ an einem Tag beantragt, der dann aber von der Betriebsleitung abgelehnt wurde. Trotz dieser Umstände meinte Frau Frohwein, dass ihre Mitarbeiter fleißig weiter arbeiten und die Aufträge immer pünktlich abgeben.

 

von R. König, M. Masthoff

Was macht die Personalabteilung?

Heute morgen haben wir eine Mitarbeiterin der Personalabteilung zu ihrer Arbeit in der Firma befragt.

Oskar Jäger: Was machen Sie den Tag über?

Aleyna Tanis: Also erst einmal teilen wir das Geld aus. Danach wird das Geld für den nächsten Tag vorbereitet, weil wir ja am nächsten Morgen schon das Geld vorbereitet haben müssen, damit wir es austeilen können. Dann kümmern wir uns um Belobigungen und Abmahnungen und es kommen meistens auch Mitarbeiter, die Fragen haben oder Interviews führen möchten.

Oskar Jäger: Und macht Ihnen das Spaß?

Aleyna Tanis: Ja, mir macht es sehr Spaß.

Oskar Jäger: Ok, und hatten Sie schon eine Gehaltserhöhung oder Lohnkürzung?

Aleyna Tanis: Nein, also mein Gehalt ist genauso wie es am Anfang war.

Oskar Jäger: Und in der restlichen Abteilung?

Aleyna Tanis: Gar nichts.

Oskar Jäger: Sind sie zufrieden mit Ihren Arbeitskollegen und mit der Abteilung?

Aleyna Tanis: Ich finde, dass meine Arbeitskollegen sehr nett sind und in der Abteilung ist es friedlich.

Oskar Jäger: Hätten Sie irgendwelche Verbesserungsvorschläge?

Aleyna Tanis: Gar keine.

Oskar Jäger: Also würden Sie alles so lassen?

Aleyna Tanis: Ja.

Oskar Jäger: Vielen Dank!

Aleyna Tanis: Kein Problem.

von Anton Budimir und Oskar Jäger