Betriebsdirektor Herr Schütz: „Stressig das Ganze und trotzdem toll!“

von Leon Meister und Malte Fassbender

Am 25.02.2016 hatten wir die Chance, Herrn Schütz, den Betriebsdirektor der Albatros-AG zu interviewen. Wir befragten ihn, um herauszufinden, wie er über das Projekt denkt:

Reporter: Was halten Sie von dem Albatros-Projekt?

Herr Schütz: Es ist eines der wichtigsten Projekte, welches wir hier in Linden haben und zwar spreche ich nicht nur von der IGS-Linden, sondern von ganz Linden. Alle jungen Menschen, die hier wohnen, haben mit großer Wahrscheinlichkeit schon am Albatros-Projekt teilgenommen. Mittlerweile gibt es das Projekt schon über 25 Jahre und von daher ist es eines der bekanntesten Projekte der Schule und Linden insgesamt.

Reporter: Warum macht die IGS-Linden so ein aufwändiges Projekt?

Herr Schütz: Weil wir verantwortlich sind für die Berufsorientierung unserer Schülerinnen und Schüler. Wir wollen sie möglichst umfassend darüber informieren, wie die Arbeitswelt funktioniert und welche beruflichen Möglichkeiten es gibt. Solche Sachen muss man Schritt für Schritt lernen. Mit dem Albatros-Projekt lernt man das erste Mal betriebliche Abläufe kennen, man lernt, dass es nicht immer ganz einfach ist, dass man manchmal auch Ärger mit den Vorgesetzten bekommt usw. Allerdings lernt man auch, dass man sich gut beweisen kann und man für gute Arbeit gelobt wird oder eine Lohnerhöhung bekommt. Das ist im echten Leben ja Gott sei Dank auch häufiger so. All das soll, wenn ein Schüler unsere Schule verlässt, dazu beitragen, dass er viele Informationen über die Berufswelt hat und sich gut entscheiden kann.

Reporter: Wie finden Sie das diesjährige Albatros-Projekt?

Herr Schütz: Ich finde die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des diesjährigen Albatros-Projekts sind sehr gut aufgestellt. Sie haben einen hohen Anspruch an Ihr Produkt. Ich selbst habe auch schon ein eigenes Produkt erworben. Ich sehe hochmotivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, auf die ich, als Firmenchef der Albatros-AG, sehr stolz bin. Hoffentlich werden wir unser selbst gesetztes Ziel erreichen.

Reporter: Kennen Sie Leute aus Ihrem Umfeld, die das Produkt kaufen würden?

Herr Schütz: Aber selbstverständlich! Als Betriebschef macht man ja auch Werbung im privaten Umfeld und sagt „Hier Leute, das müsst ihr euch mal anschauen, was das für eine tolle Idee ist!“. Das hat im vergangenen Jahr schon bei den Bilderrahmen, die wir produziert haben, funktioniert und das wird auch in diesem Jahr wieder funktionieren. Wenn mich beispielsweise meine Familie oder Freunde besuchen, dann werden die auf jeden Fall neugierig werden, wenn in ein paar Wochen, bei schönem Wetter, der Serviettenhalter auf dem Terrassentisch steht. Und dann werde ich vermutlich die nächsten Aufträge mit hier in die Schule nehmen. Das war damals bei den Bilderrahmen genauso.

Reporter: Was möchten Sie für das nächste Jahr noch verbessern?

Herr Schütz: Also ich glaube, wir müssen sehr stark darauf achten, dass wir eine Abteilung ein bisschen entlasten. Und das ist die Abteilung Küche und Kantine, da die einen ganz ganz schwierigen Job machen. Ich hoffe, dass sie in diesem Jahr auch eine ganz tolle Belobigung oder vielleicht auch jetzt in den letzten Tagen noch eine Lohnerhöhung bekommen. Denn, wenn ich sehe wie viel dort geleistet wird, wie viel Personal so intensiv arbeitet, wie zeitaufwändig und stressig das Ganze ist und wie toll es dennoch funktioniert, dann bin ich der Meinung, muss sich mehr um diese Abteilung gekümmert werden!

Reporter: Haben Sie in dieser Woche etwas gelernt?

Herr Schütz: Ich habe in dieser Woche gelernt, wie wichtig es ist, jede Abteilung in einem Betrieb ernst zu nehmen. Man kann nicht einfach nur einen Rundgang machen und sich dann sagen „Och ja, klappt ja! Alles toll!“. Man muss jeden Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin einzeln und jede Abteilung einzeln in den Blick nehmen und genau nach den Bedürfnissen schauen. Es ist wichtig, dass man das berücksichtigt – das habe ich gelernt!

Reporter: Vielen Dank für das Interview.

Wir fanden heraus, dass auch der Betriebschef Herr Schütz – so wie wir – voll und ganz hinter dem Projekt steht.

Euer Presse-Team.

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