Der letzte Tag

Albatros – fliege weiter

von Pia Quast

Nun ist das Albatrosprojekt zu Ende. Nächste Woche werden wir nicht wieder an unseren Arbeitsplatz gehen, sondern zum regulären Unterricht. Die Woche war sehr spannend, voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Wir konnten einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt haben. Der Tag war strukturiert und geplant, der Lohn konnte gekürzt oder erhöht werden. Man bemühte sich, zügig und zielgerichtet zu arbeiten, da dies auch den Lohn beeinflussen konnte.

Allerdings gab es auch einige Dinge, die vielleicht verbessert werden könnten.

Die Köche kochten den ganzen Tag für uns, bedienten uns und waren stets freundlich, doch sie durften nur als allerletzte essen, obwohl sie wahrscheinlich am meisten Hunger hatten, da sie ja die ganze Zeit das Essen vor sich hatten. Vielleicht sollte man beim nächsten Mal darauf achten, dass die Köche etwas früher essen können.

Es gab ab Mittwoch Materialnot. Das von OBI gespendete Holz war alle. Infolgedessen hatten alle Mitarbeiter/innen der Holzabteilung nichts zu tun.

Gestern gab es aber wieder Holz, deshalb konnte die Arbeit fortgesetzt werden.

Am Montag war alles noch ein bisschen durcheinander. Doch zum Ende der Woche wusste jede/r, was er/sie zu tun hatte und wo er/sie hingehörte. Die Abteilungsleiter waren sehr freundlich und nahmen das „Spiel“ sehr ernst.

Die Albatros-Projektwoche war echt toll und es war beeindruckend, wie gut alles durchdacht war.

Fliege also weiter Albatros – zum nächsten 8. Jahrgang

Dem Holz auf der Spur

von Lara Brieger und Aaron Gerdes

Uns erreichte am Donnerstag die Nachricht, dass in der Produktion das Holz alle wäre. Am Freitag gingen wir sofort in die Produktion, erkundigten uns über die Menge des Holzes und können folgendes sagen:,, JEDER SAGT WAS ANDERES.’’ Natürlich sagen mehrere das gleiche, aber trotzdem gab es unterschiedliche Antworten zu unserer Frage. Einige Leute sagten es gäbe kein Holz mehr oder es wäre im Lager. Im Lager angekommen, hakten wir nach. Dort sagte man uns, es gäbe kein Holz im Lager und wenn, dann würde es noch kommen. Total verwirrt gingen wir in die Produktion zurück. Dort sagte jemand, dass die Leute, die uns die erste Information gegeben haben, in Halle 1 arbeiten und daher darauf warten müssen, dass das Holz aus der anderen Halle noch geölt werden müsse. Dann käme es wieder an ihre Arbeitsplätze. Das Fazit: Anscheinend’ gibt es keine Holznot.

Sonst hätten bis heute ja auch nicht 400 Stück hergestellt werden können….

Die Abteilung des Tages:

Bild 3Die Holzmechaniker

Die Holzmechaniker arbeiten schon die ganze Woche sehr sorgfältig und konzentriert.  Aufgrund des Holzmangels gestern, fangen sie heute schon sehr früh mit ihrer Arbeit an. Ohne sie läuft der Betrieb nicht. Die Holzmechaniker sägen, schleifen und feilen das Holz, sie machen die komplette Vorarbeit für ein sorgfältig verarbeitetes Produkt.

In der Holzmechaniker Abteilung arbeiten ca. 20 Mitarbeiter, die Leiter sind Herr Voogd und Herr Mansfeld. Außerdem arbeiten Azubis der Firma Continental bei der Abteilung und greifen ihnen ein wenig unter die Arme.

Spruch des Tages:

„Wohin mit dem ganzen Geld?“

Mitarbeiter der AlbatrosAG

 

Gossip

Neues vom Flur

Ist das fair?

Gestern wurden vier Mitarbeitern der Küche fünf Linden Euro zu viel ausgezahlt. Anstatt es als ein Versehen zu betrachten, weil die Küche sowieso am meisten arbeitet und am wenigsten verdient, wollte die Personalabteilung das Geld zurück.

Frau Borlinghaus fand das unfair und wollte nicht, dass ihre Mitarbeiter ausgebeutet werden.

Was war die Belohnung?

EINE ABMAHNUNG.

Was sollen die Belobigungen?

Ist das mit den Belobigungen immer noch fair?

Die letzten Tage bekamen zum Beispiel die Securitys immer wieder Belobigungen, aber eigentlich nur für’s rumstehen und „freundlich sein“.

Dabei gibt es Mitarbeiter, die sind schon um 8.30 Uhr an ihrem Arbeitsplatz und arbeiten sehr fleißig und nur weil sie nicht auffallen bekommen sie keine Belobigungen?

In meinen Augen nicht korrekt.

Schafft die Security ab?

Die Arbeit der Securitys ist sehr eintönig.

Rumstehen, Führungen und nach Ausweisen fragen.

Ist dieser Beruf eigentlich sinnvoll und nützlich?

Ich habe die Securitys gefragt und ich bekam diese Antworten:

 „Unser Job ist nicht wirklich sinnvoll, weil man ja eigentlich nach einem Tag weiß wer in seinem Betrieb ist und dann immer weiter nach dem Ausweis zu fragen sehen die Mitarbeiter eigentlich nur als Belästigung.“

Und:  „Es wird hier sowieso niemand etwas klauen, es wurde auffallen.“

Dank an Herrn Mansfeld und Herrn Voogd

Heute Morgen belobigte Herr Rohde Herrn Mansfeld  und Herrn Voogt für ihr besonderes Engagement ( sprich Angaschmon) und Interesse am Projekt.

Sie wurden mit zwei Blumensträußen und einem Gutschein für einen Restaurantbesuch geehrt.Bild

Küchen-Power

von Lucas-Pascal Geschke und

Luca-tiwa Charlotte Blings

Heute am letzten Tag des Albatros-Projektes befragten wir ein paar Mitarbeiter/innen in der Küche wie sie ihren Arbeitsplatz fanden. Dabei kamen verschiedene Meinungen heraus.

Der erste Mitarbeiter, den wir befragt haben, lobte die Arbeit sehr. Es wäre sehr gut organisiert  und es hätte ihm sehr viel Spaß gemacht.

Eine ganz andere Meinung hatte die andere Befragte. Sie beschrieb die Arbeit als anstrengend, mühsam und nervig.

Zwei andere Befragte meinten, dass die Arbeit Spaß macht und Wiederholungsbedarf besteht. In einem Punkt waren sie sich jedoch alle einig. Sie hatten keine Pausen, durften sich nicht hinsetzen und hatten oft kein Gelegenheit die Nachspeise zu genießen, da die Küche immer als letztes essen musste.

Die Verbesserungsvorschläge waren:

Einen größeren Raum für die Gäste und dass die Küche früher essen sollte. Außerdem war ihre Forderung, dass sie Rabatte bekommen.

Unser Vorschlag ist dass, die Küche in kleinen Gruppen mit den anderen Abteilungen mit isst. Das Problem wäre außerdem beseitigt, wenn es mehr Plätze, für die Gäste gäbe. In der Teestube zum Beispiel.

Wir hoffen, dass diese Vorschläge im nächsten Jahr umgesetzt werden!

Bild 12

Geld… wohin mit dir ?

vonTrevor Brockob

Das Ende der Albatros-Woche ist da und viele Schüler/innen haben noch Mengen an Linden Euros. Was macht man jetzt damit? Wie konnte das so kommen?

Den Lohn konnte man in der Kantine unmöglich vollständig ausgeben. Einige versuchten es und kauften in den ersten Tagen bis zu zehn Stücke Kuchen und noch mehr Brötchen. Daraufhin entstand die „Ein Stuck Kuchen Politik“. Danach war es schwierig sein Geld los zu werden.

Dazu kamen noch die vielen Bonuszahlungen, die nicht gerade dafür sorgten, dass man das Geld ausgeben konnte. Und ein Konto in der Schweiz hat auch niemand.

Was nutzt mir Geld, wenn ich es nicht ausgeben kann?

Warum gab es nicht die Möglichkeit im Albatros Shop z.B. Schreibwaren zu kaufen?

 

Zeitung, adé?

 

von Kilian Muhi

In den letzten Jahren hatte die Albatros-AG immer eine Zeitung. Die „Linden Times“  Zum ersten Mal gibt es im Internet einen Blog, in dem wir die Nachrichten, Gossips und Sprüche des Tages veröffentlichen.

In nur fünf Tagen hatten wir mehr als 2000 Besucher auf dem Blog. Mit einer Zeitung hätten wir in einem ganzen Jahr bestimmt nicht soviele Leser/innen erreicht. Da der Blog für die Leser/innen umsonst ist und man jederzeit von überall rein kann, haben wir so viele Klicks erhalten.  Außerdem  wäre das Drucken der Zeitung viel teurer gewesen. Es wäre also besser, in den nächsten Jahren den Blog fortzusetzen, da die Presseabteilung dieses Jahr sehr erfolgreich war. Außerdem ist ein Blog umweltfreundlicher.

Wer will, kann demnächst im Jahrbuch den einen oder anderen Artikel noch einmal lesen.

Wohlverdienter Ruhestand

Von Demian Setola, Lukas Minar

Wir haben zum Schluss des Albatros Projektes ein Interview mit unserem Betriebsleiter Herrn Walther geführt. Wir haben Herrn Walther gefragt, wie er die Albatros Woche in diesem Jahr fand und wie er die Arbeit der  AG im Vergleich zu  den vergangenen Jahren einschätzt. Er hat uns geantwortet, dass es ihm dieses Jahr besonders gefallen hat. Die eigentliche Idee für das Albatros Projekt kam von einer anderen Schule. Herr Ilsemann hat es bei uns eingeführt, weil er fand, dass die Schüler dadurch lernen könnten, wie es in einem Betrieb zugeht. Herr Walther meinte, dass die erfolgreichsten Projekte bisher ein Papagei aus Holz und eine elektromagnetische Pinnwand waren. Außerdem erzählte er, dass ihm das Albatros Projekt immer gefallen hat, er aber auch froh ist, dass er nicht wieder die Verantwortung für einen so großen Betrieb übernehmen muss, weil er im Sommer in den Ruhestand geht. Wenn er  in der Vergangenheit irgendetwas verändern könnte, würde er alles beim Alten belassen, da er es immer gut fand. Trotzdem hat er einen kleinen Vorschlag für das nächste Jahr. Man sollte im nächsten Jahr wieder eine Schlussveranstaltung einführen, damit allen mitgeteilt werden kann wie erfolgreich das Projekt war. Er hofft, dass das Projekt weiter besteht, weil es immer weniger ausgebildete AWT Lehrer gibt, die zum Beispiel die Holzarbeiten leiten können. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihm, dass er dieses Projekt, so lange und so erfolgreich geleitet hat.

Anmerkung der Redaktion: Aus der Produktionsabteilung hören wir gerade, dass dieses Jahr als das erfolgreichste in die Geschichte eingehen wird. 400 Lischas wurden hergestellt. Das gab es noch nie!

Schürze gegen Anzug

 

Bild 5 

von Laurentine Edene

Die Redaktion des Albatros Projektes bedankt sich besonders bei unserem tollen Schulleiter Herrn Schuler. Beim Albatros Projekt durften wir ihn mal anders kennenlernen.

Ohne Anzug, ohne Krawatte, sondern mit einer schönen Kochmütze und einer blütenweißen Schürze.

Jetzt, wo er nicht hinter seinem Schreibtisch sitzt, sondern Spaß mit uns hat und auch für uns kocht!

Trotzdem greift er hart durch, wenn es Randale gibt. Zum Beispiel wenn es Stuhlrennen auf dem Betriebsflur gibt.

Danke für die tolle Woche mit Ihnen!

IMG_6909

Unsere Queen

von Zoe und Stella

Die Abteilungsleiterin Frau D. schrieb durchgehend Abmahnungen, Beschwerden und Belobigungen.

Zum Schluss bekam sie fast eine Abmahnung wegen zu vieler Belobigungen.

Aber sind wir mal ehrlich. So ganz ohne Lob und Beschwerden wäre es auch langweilig. Frau D. gab sich Mühe, dies alles in die eigene Hand zu nehmen.

Vor einigen Minuten kündigte sie fristlos, ist allerdings jetzt noch am Arbeitsplatz und  denkt, dass sie alle ihre Ziele in dieser Woche erreicht hat. Das Betriebsklima verbessert, beim Gewinnspiel eine (B-) Ware erhalten und die Personalabteilung ordentlich auf Trab gehalten.

Liebe Kollegen/innen, warum habt ihr nicht auch gemeckert und gelobt? Unsere arme Queen Frau D. musste das alles ganz alleine übernehmen.

 

Befragung der Abteilungsleiter

Hier das Ergebnis der Befragung der Abteilungsleiter/innen als Grundlage für den Geschäftsbericht des Direktors an die Aktionärsversammlung

 

Produktion ( Herr Mansfeld, Herr Voogd)

 

  • Wie viel Ausschuss wurde produziert ?
  •  marginal ( weniger als 1 % )

 

Qualitätsprüfung ( Frau Drescher )

       

  • Wie viele Produkte wurden wegen minderer Qualität nicht zum Verkauf angeboten ? Antwort: Alle wurden angeboten, 3 Produkte wegen geringer Mängel zu einem reduzierten Preis verkauft
  • Welche Abteilungen waren für die Ausschussware verantwortlich ? Antwort: Endmontage

                      

Küche ( Herr Schuler )

Wie viel haben Sie für den Einkauf des Essens ausgegeben ? Antwort:1550 Euro

  • Für wie viele Mitarbeiter/innen haben Sie Mittagessen vorbereitet ?: 180
  • Hat die täglich einkalkulierte Menge der Gerichte ausgereicht ? Ja
  • Mussten Sie auch mal Essen entsorgen ?: marginal

Vertrieb ( Herr Rohde )

  • Die Aktie kostete 10 Euro pro Stück. Mit welcher Dividende ist zu rechnen ?: Schätzung: 3- 4 Euro
  • Wie viele Produkte hat Ihr erfolgreichster Verkäufer verkaufen können ? : 42
  • Welche Verkaufszahlen wurden angestrebt ? : 300
  • Welche Verkaufszahlen wurden erreicht ? : 400
  • Wie viele Produkte wurden bereits verkauft ? :240
  • Wie viele Vorbestellungen gab es insgesamt ? : 148

Werbung ( Herr Nolting )

  • Wie viele Plakate wurden hergestellt ? : ca. 40
  • An welchen Stellen wurde geworben ? In der Schule und in Cafes wurde geworben
  • Wie viele Plakate wurden dem Vertrieb zur Verfügung gestellt?: 30

Lager ( Frau Thelen-Fey)

  •  Wie ist der Lagerbestand ? : ca. 80
  • Was passiert mit den Restbeständen im Lager ? Bleiben im Lager, werden später im Albatros-Shop verkauft.

Verpackung ( Frau Ludwig )

  • War die Verpackungsabteilung ausgelastet oder hätte die Produktion noch schneller arbeiten sollen ?

Antwort: Sie waren nicht immer ausgelastet, mal kam viel aus der Produktion und sie kamen nicht hinterher und mal kam nicht viel in die Verpackungsabteilung und sie haben sich gelangweilt. Es wäre besser gewesen, wenn es gleichmäßiger gewesen wäre

Werkszeitung ( Herr Pruisken )

            

  • Um welche Themen hat sich die Zeitung gekümmert ?

News zu den verschiedenen Abteilungen, generell Aktuelles, Finanzen

  • Wie viele Artikel wurden geschrieben ? : ca. 12 Artikel pro Tag, insgesamt mehr als 60
  • Wie viele Leserbriefe hat die Redaktion bekommen ?

In dem Kommentarblock wurden viele positive Rückmeldungen abgegeben. Zum Beispiel von ehemaligen Schülern und von Kollegen. Es gab aber auch Kritik aus der Personalabteilung

  • Gab es andere Reaktionen ?

Insgesamt wurde der Blog im Internet mehr als 2000mal besucht

 

Personalabteilung ( Herr Schwarze )

 

  • Hat die Personalabteilung die Angelegenheiten und Bedürfnisse der Belegschaft umgehend bearbeitet und berücksichtigt ?

Ja, sonst weitergegeben

Haben die Gehaltsauszahlungen reibungslos funktioniert ?

nahezu, mit Ausnahme des 1. Tages

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