Tag 4

Abteilung des Tages:

Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

Sie stehen täglich ca. 6 Stunden auf öffentlichen Plätzen.

Man braucht gute Nerven, viel Ausdauer und eine überzeugende Art.

Sie machen ihren Job täglich sehr gut und viele Li-Scha’s werden verkauft.

Spruch des Tages:

„Entschuldigung, haben sie kurz Zeit?“

Kaufmänner/Kauffrauen im Einzelhandel

Willkürliche Bonuszahlungen

Trevor Brockob

Bei meiner Recherche über das fehlende Holz in der Produktionsabteilung bekam ich durch Zufall ein Papier in die Hand, auf welchem festgehalten ist, dass die Produktion keinerlei Bonuszahlungen erhält. Um dies zu erläutern muss man sich angucken wie die Mitarbeiter/innen mit ihrem Lohn klar kommen.

Die Produktion und die Küche bekommt am wenigsten Lohn.

Deswegen versuchte die Leitung der Produktion eine Bonuszahlung durchzusetzen, da eine Gehaltserhörung auf Grund des fehlenden Betriebsrats nicht möglich ist. Eigentlich ja eine gute Idee um den Lohn auszugleichen, wenn da nicht die Personalabteilung wäre, diese weigert sich seit dem ersten Tag.

Auf die Frage warum diese Zahlungen nicht ausgeführt werden würden, wurde mir  geantwortet, es würde die Firma in den Ruin treiben.

Das stimmt aber nicht. Denn die Personalabteilung zahlt durchaus Boni.

Weit über 120 sind es. Aber dann am Ende mit dem Satz abgespeist zu werden, es gäbe nicht genug Geld, ist dreist.

Ein Tag mit den Verkäufern

Luca Blings

Lucas Geschke

Heute haben wir eine Gruppe von Verkäufern in die Nordstadt begleitet.

Dabei fiel uns auf, dass sie sich in Gruppen eingeteilt haben um mehr Produkte zu verkaufen. Die Verkäufer wollten nicht, dass wir sie begleiten, warum auch immer? Die erste Gruppe hat Leute auf der Straße angesprochen, meistens eher ältere Frauen. Mit der Begründung, dass sie fast immer was kaufen. Männer kommen eher nicht infrage, da sie zu schwer zu überzeugen sind.

Sie benutzen die Strategie „alte Leute“.

Die zweite Gruppe ist in die Läden gegangen und hat dort nach Interesse für die Li-Scha gefragt. Dabei hatten sie erstmal nicht viel Glück, sie meinten es wäre unsere Schuld. Natürlich Quatsch, denn bei einer Firma hatten sie vollen Erfolg.

Alle vier Mitarbeiterinnen haben eine Schreibschale gekauft.

Die Kunden haben sehr viel Interesse  für unser Projekt gezeigt.

Besonderst gefragt war die Li-Scha mit dem Metallboden, aber auch die mit blauen und gelben Kunststoff. Doch eine Kundin hatte besondere Ansprüche und wollte eine Schale mit blauem Kunststoff, doch die Verkäufer hatten keine dabei. So mussten sie bei der Produktion anrufen und fragen, ob es noch welche gibt.

Sie wollte unbedingt ein blaues Exemplar und gab sich nicht mit anderen zufreden, deshalb wird ihr morgen eins geliefert.

Man muss sagen, dass die Verkäufer sehr geschickt und schlau verkaufen mit guten Tricks haben sie heute vor unseren Augen sieben Li-Schas verkauft.

Wir wünschen ihnen noch viel Erfolg!

Hier sind wir, die Journalisten

Lukas Minar und Demian Setola

In diesem Artikel stellen wir euch die Presseabteilung vor. Wir Journalisten laufen den ganzen Tag durch das Gebäude und interviewen Mitarbeiter oder schreiben Artikel über die Abteilungen, die Zustände im Betrieb oder zum Beispiel die Finanzen. Wir beginnen unsere Arbeit um neun Uhr morgens und besprechen bis zur Frühstückspause wer was schreibt. Nach der Pause machen sich alle auf den Weg und suchen sich ihre Informationen zusammen. Das ist oft sehr mühsam, weil man viele Mitarbeiter suchen muss und man oft von einem zum anderen geschickt wird. Obwohl es manchmal mühsam ist, macht die Arbeit als Journalist echt Spaß. Um 11:50 Uhr gibt es Mittagspause. Bis dahin muss man seine Informationen zusammen gesucht haben. Dann gehen wir in den PC Raum, fassen zusammen und schreiben die Artikel. Dann kommen die Texte zur Endabnahme zum Chefredakteur. In der Schlusskonferenz um 14:00 Uhr besprechen wir unsere Texte und schauen, was man noch verbessern könnte. Danach stellen wir die Artikel online in den Blog. Wenn wir uns am Ende des Tages unsere Artikel anschauen sind wir froh, wie viele und interessante Artikel wir publiziert haben.

Die Gildebrauerei hilft Albatros

Was machen zwei Auszubildende der Gilde beim Albatros Projekt?

Als ich die beiden Gildemitarbeiter Simon Ludwig und Tobias Schluch interviewte, erzählten sie mir, sie würden bei Continental ausgebildet werden.

Sie machen eine Grundausbildung in Metallbau und Automechanik bei Continental.

Sie arbeiten später bei der Gilde, weil sie dort keine Ausbildung machen können. Sie betreuen die Albatros – Mitarbeiter bei den Produktionen der Li-Schas.

Sie haben vor Beginn des Projekts bei der Conti wichtige Bohrteile hergestellt

Hier ein kurzes Interview:

LT: Wie heißen Sie ?

Simon Ludwig und Tobias Schluch.

LT: Sie sind zwar die Sponsoren aber warum sind sie hier in der Schule?

Wir werden bei Continental ausgebildet, daher sollen wir hierher.

LT: Könnten Sie auch für die Mitarbeiter, die es noch nicht wissen erklären, was die Gilde ist?

Wir sind eine Brauerei und stellen Bier her.

LT: Sie stellen nur Bier her oder?

Ja tun wir. Wir stellen keine anderen Produkte her.

Von Kilian-Nicolaj Muhi

Morgen 18:00 Uhr einschalten!

 

Morgen um 18:00 Uhr ist das Albatros Projekt auf RTL zu sehen. Ein Reporter unserer Zeitung hat sich einen ganzen Tag an die Fersen der RTL-Reporter geheftet und die Entstehungsgeschichte des Fernsehbeitrages über unsere Albatros AG festgehalten.

 

von Aaron Gerdes

Erste Station: das Lager. Gedreht wird dies mit einer Helmkamera, die an das Holz geklebt ist. Die Kamera wird über das Handy des Reporters gesteuert. Das Problem ist, dass das Bild auf dem Handy um ca.10 Sekunden verspätet erscheint und somit auch alle Regieanweisungen verzögert kommen.

 Bild 1

Der Transport zur Holzbearbeitung muss mehrfach gedreht werden, da der Redakteur, der in der Tür steht und die Tür aufhalten soll, im Bild zu sehen ist.

Bild 2 

In der Holzbearbeitung mussten alle mit anpacken, da das Holz beim Sägen schnell verruckelte. Die Kamera zeichnete das Sägen von unten auf.

Bild 3

Beim Bohren wird erst einmal die Kulisse aufgebaut. Es sollte so aussehen, als wäre die Kamera das Holzstück.

 Bild 4

Jetzt wird das Schmirgeln ausführlich gefilmt. Hier war das Problem, dass die Bewegungen zu schnell ausgeführt wurden. Nun mussten die Bewegungen verlangsamt werden.

 Bild 5

 Es gab auch andere Regieanweisungen. Die Bewegungen mussten immer so aussehen, als ob sie nicht gestellt seien.

Bild 5b

Das Sägen wird wieder gefilmt. Alle schauen zu und hoffen nur, dass es beim Filmen keine Probleme gibt.

 Bild 6

Es wird geleimt und gehämmert. Die Schreibschalen sind nun in ihrer Grundform zu erkennen. Die Kamera filmt auch, wie bei den unvollständigen Li-Schas der Rand angenagelt und angeleimt wird.

Bild 7Bild 7b

 Die Übergabe der Li-Scha an die Qualitätsprüfer wird erst danach gedreht. Dieses Mal bleibt der Kameramann nicht stehen, sondern läuft mit. 

Bild 8

 Jetzt wirt noch ein Magnet an der Li-Scha angebracht, an dem später mal Büroklammern haften können. Auch der legendäre Albatros Stempel „Made in Germany by IGS Linden“ wird auf die Rückseite gestempelt. Die Filzfüßchen werden unter die Li-Schas geklebt.

Bild 9

 Der letzte Schritt der Produktion ist die Verpackung. Dort wird alles säuberlich einsortiert.

Bild 10 

 

Bild 10b

Die fertigen Li-Schas werden im Lager abgeliefert und weggeräumt, bis sie in den Verkauf gehen.

Bild 11

Pause. Auch die RTL Miterbeiter essen in der Betriebskantine und genießen das tolle Essen aus unserer Küche.

Bild 12

 Nun sind die Räume wieder leer und ruhig… so schnell vergeht ein Tag im Albatros Projekt!

Bild 13

 

 

Gossip

Neues vom Flur

 

Gehaltserhöhung?

Die Qualitätsprüfer wollen eine Gehaltserhöhung. Fünf Belobigungen mit Auszahlung wurden der Abteilung schon genehmigt, damit wollten sie sich aber nicht zufrieden geben. Die ganze Abteilung wollte eine Gehaltserhöhung bekommen

Für unseren Chef Herrn Walther unmöglich, deswegen wurde

der Antrag abgelehnt.

Stress in der Küche?

In unserer Betriebsküche herrscht Stress pur!

Manche Leute machen einfach zu viel.   Wir Mitarbeiter/innen machen es den Köchen/innen echt nicht leichter, wenn einige wie heute zum Beispiel Müll achtlos hinwerfen oder Finn das Küchenpersonal mit Essen bewirft.

So was ist unter aller Sau.

Twerk!

 

In der Verpackungsabteilung gibt es sehr viel zu lachen.

Unser lieber Mitarbeiter *Name wird an dieser Stelle nicht genannt*

wackelt nämlich gerne und sehr ausgiebig mit seinem Hintern und ihm ist es echt egal wer ihn dabei sieht.

Unsere neue Miley Cyrus

Gossip sagt: TWERK!

Kuchenverbot?

Lara Brieger und Pia Quast

Es wurde uns zugetragen, dass ein Mitarbeiter ein Stück Kuchen in unserer Kantine kaufen wollte. Dabei hatte er kurz von dem Kuchen des Freundes, der neben ihm stand, abgebissen. Eine Kantinenmitarbeiterin meinte daruafhin, er dürfe keinen Kuchen mehr kaufen, da er ja schon welchen gegessen habe und das in großen Mengen. Daraufhin war der hungrige Mitarbeiter bestürzt, denn er hatte noch keinen eigenen Kuchen bekommen.

Wir befragten daraufhin die Mitarbeiter/innen der Küche, die uns erklärten, dass ab sofort der Kuchenverkauf eingeschränkt sein müsste, da sonst kein Kuchen für morgen übrig wäre. Trotzdem verstehen wir nicht, dass manche Mitarbeiter/innen immer noch 3 Stück Kuchen bekommen und dies in einem Einkauf.

Jetzt aber gilt eine neue Regel: Jeder kann pro Tag nur noch ein Stück Kuchen kaufen.

Wie man einen Betriebsrat gründet

Kilian Muhi

Wenn man einen Betriebsrat gründen will, dann muss der Betrieb mindestens 10 Mitarbeiter haben und ein eigenständiger Betrieb sein. Die Mitglieder des Betriebsrates müssen gewählt werden. Er kann jederzeit gegründet werden.

Wer gründet den Betriebsrat? In den meisten Fällen sind es die Arbeitnehmer, die die Arbeitgeber dazu bringen, einen Betriebsrat zu gründen. Nur sehr selten gründen die Arbeitgeber einen Betriebsrat.

Beim nächsten Albatros-Projekt sollte sofort ein Betriebsrat gegründet werden.

 

 

Wo bleibt das Geld?

von Lara Brieger und Pia Quast

Vor ein paar Wochen bekamen alle Mitarbeiter/innen der Albatros-AG ihre Arbeitsverträge. Darin stand, dass ihr Lohn zwischen 50 und 68 Linden-Euro ( je nach Beruf) betragen würde. Doch beim Auszahlen am ersten Arbeitstag war jede/r enttäuscht. Denn der ausgezahlte Lohn war viel niedriger, als es in ihren Arbeitsverträgen stand.

Doch alles ist genauestens durchdacht. Auf den Arbeitsverträgen ist der Bruttolohn eingetragen, der ausgezahlte Nettolohn ist niedriger, da folgende Sachen abgezogen werden:

-Lohnsteuer

-Sonderzahlungen

-Sozialabgaben

So sieht es für uns aus, als würde weniger Geld bei uns ankommen, doch jetzt wissen wir, dass dies nicht der Fall ist.

Doch die meisten Mitarbeiter/innen wissen dies leider nicht. Wir hoffen wir konnten etwas Licht ins Dunkel bringen.

5 Kommentare

  1. Kommentar zu: „Willkürliche Bonuszahlungen“

    Sehr geehrte Redaktion,

    mit einigem Erstaunen musste ich heute den Blog Ihres Redakteurs, Herrn Brockob, über angeblich willkürliche Bonuszahlungen lesen.
    Die tendenziöse Art der Berichterstattung ist m.E. geeignet, den Betriebsfrieden empfindlich zu stören, da hier Halb- und Unwahrheiten über die Personalabteilung verbreitet wurden.
    Zur Richtigstellung: Ich habe Herrn Brockob erläutert, dass flächendeckende Bonuszahlungen kein geeignetes Mittel zur allgemeinen Verbesserung der Tarife darstellen, da diese eine unerlaubte Lohnanpassung „durch die Hintertür“ beinhalten. Bonuszahlungen sind per Definition für herausragende (Einzel-) Leistungen zu zahlen, Lohnerhöhungen hingegen nur mit und durch den Betriebsrat möglich. Die Mitarbeiter haben einen solchen Betriebsrat bislang nicht für nötig gehalten. Nun aber die – nebenbei bemerkt, tariflich festgelegten – niedrigen Löhne der Personalabteilung anlasten zu wollen, ist bösartige Verzerrung der Wirklichkeit. Das von Herrn Brockob angeführte Papier, welches eine Benachteiligung bestimmter Produktionsabteilungen enthalte, stammt mit Sicherheit nicht von der Personalabteilung! Und dass die vielen Bonuszahlungen selbst eine große Firma wie die Albatros AG in die Insolvenz stürzen können, darf seit den sattsam bekannten Affären im Managementbereich großer Unternehmen, Banken etc. nun wirklich niemanden mehr überraschen; auch der Direktor, Herr Walther, warnte vor dieser Entwicklung. All dies habe ich Ihrem Redakteur detailliert auseinandergesetzt, doch stand dessen wenig differenziertes Urteil wohl schon vorher fest. Von einem Journalisten erwarte ich Unabhängigkeit und – gerade im Bereich der Recherche – ein Minimum an Seriosität. Beides lässt der o.g. Blog leider vermissen.
    Alexander Schwarze, Personalabteilung

    1. Vielen Dank, Herr Schwarze, für die ausführliche Erläuterung des Sachverhaltes. Wir haben Ihren Kommentar jetzt veröffentlicht. Unser Redakteur wollte keinesfalls den Betriebsfrieden stören. Er hat lediglich herausfinden wollen, warum der einen Abteilung Boni gezahlt werden und der anderen nicht.
      Bei einigermaßen gutem Willen hätte die Betriebsleitung dem Anliegen der Qualitätsprüfer durchaus zustimmen können.
      Der Chefredakteur

  2. Ich habe Eure Berichte und Bilder auch in die Schulchronik im Intranet übernommen. Ihr findet sie zusammen mit den Berichten aus früheren Albatrosjahren im Intranet unter Schulchronik/Projektwochen/Albatros. Wenn Ihr möchtet, kann ich aus Euren Fotos auch eine Bildergalerie machen, wie sie für frühere Jahrgänge existiert.
    Viel Spaß noch.
    Werner Nieporte

      1. Dazu müsstet Ihr Eure Fotos in einen Ordner im Schulnetz stellen und mir mitteilen, in welchen Ordner Ihr die Fotos gestellt habt: Gruppe oder Benutzer und Ordnername.

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