Kinderarbeit an der IGS?

Die Schüler/innen der IGS Linden bekommen die Möglichkeit, eine Woche das Arbeitsleben in einer Produktion zu spüren. Hierbei wird die Schulfirma „Albatros“ wieder zum Leben erweckt und ein neues Produkt, die Lindener –Schreibschale, ist auf dem Markt erschienen. Innerhalb des Projekts gibt es elf Werksabteilungen. Diese haben komplett verschiedene Aufgaben. Quasi in Fließbandarbeit wird das Produkt Stück für Stück erstellt.

Hört sich prima an. Aber bald kommen die Probleme ins Spiel. Verschiedene Abteilungen haben verschiedene Anforderungen und Bezahlungen. Ein Beispiel: Die Holz- und Metallarbeiter/innen verdienen am wenigsten und haben dabei, ihrer Meinung nach, die schwerste Arbeit. Dadurch meinen viele Schüler/innen in dieser Abteilung ausgebeutet zu werden. Sie sagen sogar, es grenze an Kinderarbeit.

Kinderarbeit?

Endlich können wir wieder von Kindern in Deutschland hergestellte Produkte erwerben. Und das aus erstklassigem Material. Endlich sind wir nicht mehr auf China, Thailand oder Indien angewiesen? Nun aber im Ernst. Beinah jeder Mitarbeiter sieht dieses Projekt als Chance mal die Arbeitswirklichkeit kennen zu lernen und als willkommene Abwechslung vom normalen Schulalltag. Viele Schüler wollen diese Situation nutzen und gehen mit viel Enthusiasmus an die Arbeit, bei aller Ungerechtigkeit und Eintönigkeit.

von Trevor Brockob

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