Der Erfinder von Albatros erzählt…

Wir haben mit Herrn Ilsemann, dem Erfinnder von Albatros, gesprochen. Es ging um das Projekt und die vorherigen Produkte.

Herr König: Wie lief das erste Mal das Albatros Projekt?

Herr Ilsemann: Die Antwort muss ich in zwei Teile teilen. Das eine Mal haben wir das in kleiner Form gemacht. Und zwar haben wir eigentlich nur produziert und noch nicht verkauft. Also verkauft schon, aber die ganzen Abteilungen, die es drumherum gibt, die gab es da noch nicht. Wir haben damals Ausstechformen für Weihnachten produziert. Aber das erste Albatros Projekt hat begonnen mit dem Produkt Albatros. Das ist so ein Vogel aus Holz, der aufgehängt wird und wenn man unten dran zieht, dann schwingt der frei. Und da haben wir es auch schon mit Essen und Personalabteilung und Geld gemacht.

Herr König: Und wann war das erste Jahr, wo Sie das Albatrosprojekt richtig gemacht haben?

Herr Ilsemann: Dann muss ich jetzt erstmal überlegen… 1986. Danach haben die Jahrgänge das erstmal nicht gemacht und 1992 hat die Schule das als Projekt übernommen.

Herr König: Und warum haben Sie dann das erste Mal einen Albatros Vogel hergestellt?

Herr Ilsemann: Das war glaube ich eine Idee einer Lehrerin, die hatte ihn in einem Bastelladen gesehen und hat dann einen gekauft. Ist natürlich ein bisschen illegal (lacht) und haben die Schablonen davon gemacht; darf man natürlich eigentlich nicht machen, aber wir waren ja eine Schule. Und eigentlich der nächst große Schritt war dann, dass wir Betriebe mit reingeholt haben. Conti und Metro waren dann auch dabei und das war natürlich unheimlich gut.

Herr König: Und welche Abteilungen gab es damals schon ?

Herr Ilsemann: Ich geh jetzt mal von dem zweiten Projekt aus, da gab es dann schon die Personalabteilung,  da gab es die Produktion, den Werkschutz gab es noch nicht und es gab die Küche, weil irgendwo musste der Lohn ja eingetauscht werden und ich glaube das erste Geld hieß Lindendollar und da wars dann auch schon so, dass man es gegen Essen eintauschen konnte.

Herr König: Und welche mögen oder mochten Sie am liebsten?

Herr Ilsemann: Also eigentlich finde ich die Produktion am besten, weil man da ja auch mit der Hand merkt was produziert wird. Allerdings bin ich nicht so ein Bastler und ich bin dann ziemlich schnell in die Personalabteilung gekommen und da wurde das dann schon auf Computer umgestellt. Und Conti spendet uns immer Holz und Metall. Wir haben auch mal ein Holzklangspiel gemacht und das war das teuerste Produkt und zwar 18€, aber das ist auch alles wegegangen…  also das war fast nie, dass das nicht ausverkauft war.

Herr König: Und welches Produkt war das beste ihrer Meinung nach?

Herr Ilsemann (überlegt): …Das beste war glaube ich… Wir haben mal so einen Tukan gehabt, der sich selbst auf- und abwickelt, wenn man dran zieht. Ich habe einen Zuhause im Flur hängen und meine Enkelkinder finden den auch ganz toll!

Hier ein Bild des Tukans:

tucahn

Herr Masthoff: Sie haben ja gesagt, dass fast nie nicht alles ausverkauft war, was ist dann passiert, wenn das der Fall war?

Herr Ilsemann: Dann ist es meistens am „Tag der offenen Tür“ verkauft worden und manchmal noch bei Lehrerveranstalltungen. Lehrer haben ja dann immer ein schlechtes Gewissen, wenn man mit einem Schülerprodukt kommt, dann müssen sie es ja kaufen.(lacht)

Herr König: Und gab es auch mal ein Jahr wo gar nichts geklappt hat?

Herr Ilsemann: Nein, es gab nur ein Jahr, da haben wir als Ziel gehabt, dass sich alle MitarbeiterInnnen selbst organisieren und dann haben wir fiese Sachen eingebaut, dass sie z.B. am dritten Tag mehr produzieren mussten als sonst oder es bekamen die Männer mehr Geld als die Frauen. Das Ziel war eigentlich, dass sich die Mitarbeiter aufregen und protestieren, aber in der Woche da waren zwei Streiks und da haben wir dann zu wenig produziert.

Herr König: Und wie finden Sie das jetzige Produkt?

Herr Ilseman: Ja das finde ich gut, ich werd mir bestimmt fünf Stück kaufen. Ist halt ein super Geschenk.

Her König: Fällt Ihnen ein Satz zu Herrn Schuler ein im Bezug auf Albatros?

Herr Ilsemann: Ja, ich würde sagen das wichtigste ist, dass man sich wohlfühlt und dazu hat Herr Schuler wesentlich beigetragen, weil was der in dieser Woche arbeitet das ist unglaublich!

Wir bedanken uns bei Herrn Ilsemann für das Interview!

Das Presseteam!

 

Herr Schuler geht

Herr Schuler verlässt nach 20 Jahren die Albatros AG. Unser seit 3 Jahren pensionierter Sek. I Leiter und Hobbykoch Herr Schuler sorgt trotz der Pensionierung immer noch für das Wohl unserer Mitarbeiter dadurch, dass er immer gut gelaunt ist und vorzüglich kocht.

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Herr Schuler macht Vorbereitungen zum Pizza backen.

 

Ein paar Zitate von langjährigen Kollegen über Herrn Schuler:

Herr Hardekopf: „Ein Urgestein geht in Rente. Herr Schuler ist Albatros schlecht hin“.

Frau Reinhardt: „Die Küche funktioniert und nach meiner Meinung ist das Essen immer ganz hervorragend“

Frau Frohwein: „Die Seele der Küche“

Frau Verver: „Herr Schuler ist im Albatrosprojekt unersetzlich“

Herr Chauniére: „Herr Schuler ist schwer, schwer, schwerstens zu ersetzen“

Herr Ilsemann: „Das wichtigste ist, dass man sich wohl fühlt und dazu hat Herr Schuler wesentlich beigetragen, weil was der in dieser Woche leistet, das ist unglaublich“.

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Er war Stufenleiter der Sek. I und als er mitbekam, dass das erste Albatrosprojekt Erfolg hatte, war er sofort begeistert und motiviert in der Küche mitzuhelfen. Seine beiden Töchter waren auch bei dem Albatros Projekt dabei. Eine von den Töchtern sogar im aller ersten Jahr. Deshalb ist Herr Schuler auch gleich auf das Projekt aufmerksam geworden. Er hat uns sogar verraten, woher der Name „Albatros AG“ kommt, und zwar vom ersten Produkt, das hergestellt wurde, ein Albatros. Einer der Albatros Vögel hängt noch immer in dem Büro des Stufenleiters der Sek. I, das er früher sein Eigen nennen konnte. Herr Schuler hat bis jetzt alle Produkte der „Albatros AG“ entweder schön oder total nützlich gefunden.

Er sagte, dass er in seiner Laufbahn sehr schöne Momente hatte, wie z.B. wenn das Essen nicht fertig war, obwohl schon viele Leute in der Schlange stehen und man sagt, dass es noch 2 Minuten dauert, obwohl es sieben sind und man am Ende merkt: „Okay, wir haben es geschafft!“. Aber eine Sache ist ihm sehr stark aufgefallen, und zwar, dass alle Schüler skeptisch sind, wenn das Projekt beginnt, aber sie dann doch immer alle sehr viel Spaß haben.

Vielen Dank, Herr Schuler, dass Sie so lange durchgehalten und uns immer unterstützt haben.

 

A. Budimir, O. Jäger, R. König

Abstimmung über das Essen

In dieser Woche (4 Tage) gab es jeden Tag ein Frühstück und ein Mittagessen, das von den Schülern bewertet werden konnte. Ich werde Ihnen hier die Ergebnisse präsentieren.

Bei dem Frühstück haben die Brötchen am besten abgeschnitten. 21 MitarbeiterInnen mochten am liebsten das Käsebrötchen, das schlechteste war das Müsli mit nur 2 Stimmen, wahrscheinlich weil in der Schale sehr wenig Inhalt war.

Bei dem Mittagessen hat die Chili con carne gewonnen, ebenfalls mit 21 Stimmen. Den schlechtesten Platz hatten gleich zwei Gerichte, einmal das Würstchen und die Gemüsesuppe.

Kakao und Apfelschorle haben beide 15 Stimmen und das Wasser hat nur 2 Stimmen.

Das heutige Mittagessen konnte noch nicht in die Statistik aufgenommen werden, da sie früher erhoben wurde.

Von Anna Eichstädt

Wer steckt eigentlich hinter der Magie?

Seit ungefähr einer Woche wird der Blog täglich mit aktuellen Themen und News aus dem Albatros Projekt versorgt. Aber wer steckt eigentlich hinter dem ganzen?

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Von Links: Frau Schmautz, Frau Seitzer, Frau Eichstädt, Herr Jäger, Herr König, Herr Budimir, Herr Masthoff, Frau Scharna, Frau Suleyman, Herr Hempel

Niklas Hempel:
13 Jahre
Witzbold
Ehemals Reinigungskraft

Donia Suleyman:
14 Jahre
Donia Düsentrieb
Hört nie auf zu reden

Jonna Isabell Scharna:
14 Jahre
gibt gerne Körbe (Korball)
trägt gelegentlich Brille

Moritz Meks Masthoff:
13 Jahre
Skandal-Schreib-Meister
Kartentrick BO$$ (Cardistry)

Anton Budimir:
14 Jahre
verheiratet mit Obstsalat
rudert vorwärts (Kanurennsport)

Rasmus Ole König:
14 Jahre
gefühlte 1,20m
wirft gerne mit Bällen um sich (Handball)

Oskar Jäger:
14 Jahre
Club Mate, Baguette und Schokolade retten seine Tage
liebt und lebt secondhand Läden

Anna Eichstädt:
13 Jahre
vorwärts UND rückwärts die gleiche
macht gerne Schwalben (Schauspielern)

Liebgard Seitzer:
ihr Alter tut nichts zur Sache 
hätte gerne eine Schokoladenfabrik im Keller
liebt es kleine unschuldige Kinder zu quälen (Lehrerin)

Viktoria Schmautz:
19 Jahre
hat Angst vor dem 20 werden
knechtet auch bald Kinder (Lehramt Studentin)

Nicht auf dem Bild:
Tarje Müller-Dyes:
14 Jahre
war erst einmal da 
ruhiger als ein Tiger

Marcel Haug:
25 Jahre
studiert auch Kinder ärgern (Lehramt Student)
hat das Ganze hier auch schon mal durchgemacht.

 

Von Anton Budimir

SKANDAL: HERR HARDEKOPF KRIMINELL!!

Nach unserem Interviewtermin heute mit unseren beiden Geschäftsführern und deren Assistenten waren wir erst mal ratlos.
Während des Gespräches haben Herr Nippert und Herr Hardekopf abgestritten, jemals einen Konflikt gehabt zu haben. Die beiden
tätigten Aussagen wie: „Das haben Sie falsch verstanden“ oder „Es gibt keine Konflikte!“ Beide bestätigten, mit der Arbeit des anderen vollkommen zufrieden zu sein. Herr Hardekopf äußerte sich wie folgt: „Wir haben ein sehr harmonisches Zusammenarbeiten.“ Des Weiteren sagte er: „Wir sind glücklich, dass wir uns beide haben.“
Allerdings haben wir soeben von einem vertrauensvollen Zeugen (dessen Namen wir nicht nennen werden!) erfahren, dass alle diese Aussagen gelogen sind!
Ein weiterer anonymer Zeuge bestätigte dies.
Außerdem bejahte er, dass einer der beiden Geschäftsführer ihn nerve.
Herr Nippert und Herr Hardekopf meinten im Interview, dass die Gehaltskürzung von Herrn Nippert nur ein Missverständnis war. Und, dass Herr Nippert einen Teil seines Gehaltes freiwillig an seine Assistenten abgegeben habe. Jedoch hat unsere Quelle bestätigt, dass dies auch nicht der Wahrheit entspreche. Herrn Nippert wurde also von Herrn Hardekopf das Gehalt gekürzt wegen unangemessener Behandlung der Mitarbeiter. Diese Tatsache hat offenbar den Konflikt in der Chefetage ausgelöst.
Auf die Frage, ob Herr Hardekopf unsere Quelle irgendwie beeinflusst habe, sagte er: „Dazu äußere ich mich nicht.“
Unsere beiden Quellen informierten uns darüber, dass Herr Hardekopf die beiden sogar noch kurz vor dem Interview mit Lindeneuro bestochen habe!
Die beiden sollten sagen, Herr Nippert wäre verpeilt und sollten sich im Interview gegen ihn stellen.
Herr Hardekopf gab den beiden einen 5L€ und einen 10L€ Schein.
Allerdings hat Herr Nippert uns mindestens genauso angelogen, weswegen wir auch sehr enttäuscht von ihm sind!

Unsere ganze Abteilung ist komplett schockiert über das Verhalten unserer Geschäftsführer, und wir hoffen, dass es Konsequenzen für ihn haben wird.

Jonna Isabel Scharna